Enteignung
Heute Grossauflage der Schaffhauser AZ mit einer Besprechung eines Regionalkrimis. Die Wohnungsnot soll darin unter anderem ein Thema sein. Dann der Schlusssatz mit dem Hinweis, dass im nächsten Krimi das Engadin zum Schauplatz werde und der Bemerkung: »Ob es dort um die Enteignung von Villen russischer Oligarchen geht? Es wäre zu hoffen.«
Soviel zum Rechtsverständnis der AZ. Was nicht ins eigene Weltbild passt, muss entfernt oder eben enteignet werden.
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Dazu passt auch die Aussage auf dem beiliegenden Werbeflyer. Wörtlich heisst es: »Volker Mohr, Schriftsteller publizierte früher in der AZ, heute im rechtsextremen Antaios-Verlag.«
Kein Wort davon, dass der »Der Verlust des Ortes« (eine Schrift über Architektur) als einziges Buch von mir vor 15 Jahren bei Antaios herauskam, und dass der Verlag damals nicht als rechtsextrem eingestuft wurde.
Veröffentlicht am 18.06.2026 9:13 Uhr.